Als die NaturFreunde Göttingen sich 1995 entschlossen, ihr Vereinsheim neu zu bauen, stand von Anfang an fest, dass es ein Niedrigenergiehaus werden soll. Mit viel Tatkraft und Elan entstand so ein Seminar- und Veranstaltungshaus, dass seit seiner Einweihung 1998 von den verschiedensten Gruppen genutzt wird.
Selbstverständlich wurde von Beginn an grüner Strom, in diesem Fall von den Elektrizitätswerken Schönau, bezogen. Die Elektrizitätswerke Schönau werden die NaturFreunde Göttingen nun auch bei der Gewinnung von Grünen Strom unterstützen. Auf das Dach des NaturFreundehauses soll eine Photovoltaikanlage, die das Bestreben nach der Gewinnung regenerativen Energien fördern.
Gleichzeitig wollen die NaturFreunde ein Projekt in El Salvador unterstützen. Es soll eine sogenannte Zwillingsanlage der Göttinger Photovoltaikanlage werden. Sie soll auf dem Dach eines Fincahauses installiert werden. Diese Finca befindet sich in der Nähe von San Salvador und gehört einer Gruppe, die sich um die Verbesserung der Lebensverhältnisse der Kinder und Jugendlichen des Elendsviertels "22. de abril" in San Salvador kümmert.
Sie unterhalten zwei Kindergärten und verschiedene Schulen. Diese Schulen kommen zu den Kindern, die sonst keine Möglichkeit haben eine Schule zu besuchen. Auch den Straßenkindern wird so ein Schulbesuch geboten.
Auf der Finca, die von allen betreut wird, erlernen die Jugendlichen, meist Kinder von ihrem Land vertriebener Bauern, landwirtschaftliche Fähigkeiten.
Mit dem gewonnenen Strom könnten Wasserpumpen betrieben werden, es gäbe Licht im Haus und ein Kühlschrank könnte genutzt werden. Für uns Selbstverständlichkeiten, für die Menschen dort in El Salvador ein großer Fortschritt.
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